Mogelpackung-Alarm: Diese 3 Marken-Produkte sind im Supermarkt heimlich geschrumpft (Shrinkflation 2026)

24. Februar 2026

Wer im Februar 2026 durch die Gänge deutscher Supermärkte geht, braucht fast schon ein Mathematikstudium, um nicht übers Ohr gehauen zu werden. Die Inflation mag sich stabilisiert haben, doch die Industrie hat ein neues Werkzeug perfektioniert: Die Shrinkflation. Es ist der heimliche Diebstahl am Kunden, getarnt durch geschicktes Marketing und optische Täuschungen. Verbraucherschützer sprechen von einer „Epidemie der Mogelpackungen“.

Die Psychologie des Wegnehmens

Die Hersteller wissen genau: Der Kunde achtet primär auf den Preis am Regal. Eine Erhöhung von 2,99 € auf 3,49 € führt zu einem sofortigen Absinken der Verkaufszahlen. Wenn man jedoch den Inhalt von 200g auf 175g reduziert und den Preis bei 2,99 € belässt, bemerken es laut Marktstudien weniger als 10 % der Käufer.

Die fiesesten Tricks im Februar 2026:

  • Der „Pralinen-Effekt“: Kunststoff-Inlays in Kekspackungen werden immer dicker und die Abstände zwischen den Produkten größer. Die Außenpackung suggeriert Fülle, der Inhalt ist jedoch Luft.
  • Die „Leicht-Rezeptur“: Besonders bei Streichfetten und Margarine wird der Fettanteil gesenkt und durch Wasser ersetzt. Man kauft also teures Leitungswasser in einer schicken Dose.
  • Das „New Design“: Eine neue, schlankere Flaschenform wird als „handlicher“ beworben. In Wahrheit fasst sie 100ml weniger als das Vorgängermodell.

Die aktuelle „Liste der Schande“ (Februar 2026)

ProduktgruppeTypischer TrickRealer Preisaufschlag (versteckt)
Fertig-PestoReduktion von 190g auf 180g+ 5,5 %
Waschmittel-PodsPackung enthält 2 Pods weniger+ 12 %
Bio-OlivenölUmstellung von 750ml auf 500ml+ 28 % (bei optisch ähnlicher Flasche)
KatzenfutterReduktion der Beutel von 100g auf 85g+ 17,6 %

Wie Sie sich schützen können

Der einzige wirkliche Schutz im Jahr 2026 ist der Blick auf das Kleingedruckte am Regalschild: Der Grundpreis pro Kilogramm oder Liter. Nur dieser Wert ermöglicht einen echten Vergleich. Lassen Sie sich nicht von Aufdrucken wie „Neu & Verbessert“ oder „Jetzt noch praktischer“ ablenken – das sind meist Warnsignale für eine Inhaltsreduktion.

💡 Fun Fact: Manche Hersteller gehen mittlerweile zur „Skimpflation“ über. Dabei bleibt die Menge gleich, aber teure Zutaten (wie Pinienkerne im Pesto) werden heimlich durch billigere (wie Cashewkerne oder Sonnenblumenkerne) ersetzt. Der Geschmack ändert sich kaum, die Gewinnmarge für den Konzern explodiert jedoch.

Hinweis: Dieser Artikel dient nur der Information und ersetzt keine professionelle Beratung. Die Anwendung der Tipps erfolgt auf eigene Gefahr. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit oder Aktualität der Inhalte.